Was gibt es Neues?

Interview mit unserem Dozenten für Arbeitsrecht im Sport, Dr. Christoph Wüterich

Kaminabend mit Christophe Bézu, CEO der ODLO International AG

Der Turnaround von ODLO ist eine schwierige Aufgabe mit der Christophe Bézu in 2015 beauftragt wurde. Der quirlige Franzose kennt sich im Sportartikelmarkt gut aus. Unter seiner Mitwirkung wurde die Marke adidas im vergangenen Jahrzehnt erfolgreich in Asien eingeführt. Auch mit ODLO ist er nun auf internationalem Expansionskurs und das nicht nur in Asien - eine sehr herausfordernde Aufgabe, denn zunächst müssen die Voraussetzungen dafür geschaffen werden. Wie er das macht, wurde im Rahmen des Kaminabends während des Präsenzwochenendes deutlich, das dieses Mal an der Eidgenössischen Fachhochschule für Sport (EHSM) in Magglingen stattfand. Herrn Bézu stand Barbara Hösli, Personalchefin bei ODLO, zur Seite. Die Umstrukturierung von ODLO heisst nun mal auch eine Wendung in der Personalpolitik hinsichtlich der neuen strategischen Ziele. Nach der Veranstaltung hatten die Studierenden Gelegenheit, persönlich mit dem CEO und der Leiterin HR zu sprechen.

Interview mit unserem Dozenten für Investition und Finanzmanagement, Professor Dr. Klaus Schäfer

Video: Der LL.M. Sportrecht an der Universität Bayreuth

Interview mit Dr. Eric Huwer, Direktor Finanzen der HSV Fußball AG

Interview mit unserem Dozenten für Sportmarketing, Prof. Dr. Claas Christian Germelmann

Interview mit Studierenden vom 1. Jahrgang des LL.M. Sportrecht (Universität Bayreuth)

Der LL.M. Sportrecht zu Besuch in der Rechtsabteilung bei adidas

Ein Tag voller tiefer Einblicke in das Rechtsleben eines großen Sportartikelherstellers begeisterten die Studierenden des LL.M. Sportrecht bei Ihrem Besuch bei adidas in Herzogenaurach.

Dabei wurden Sie von hochrangigen Mitarbeitern bei adidas unterrichtet: Dr. Sven Pastowski (Director External Affairs and Strategy), Dr. Markus Kürten (Director Legal & Compliance - s. Bild links), Corin Dennison (Director Global Profit Protection & Investigations), Christof Wolpert (Senior Director Global Patents), Paula Wernecke (Senior Legal Counsel). Eine Campus Tour auf der "World of Sports" und der Besuch im Brand Core Store und Factory Outlet Store rundeten das Programm ab.

Herzlichen Dank möchten wir Prof. Dr. Peter W. Heermann, dem Studiengangsleiter beim LL.M. Sportrecht der Universität Bayreuth, und der Studierenden Julia Haas (Senior Specialist Global Contract Management) aussprechen, die die Veranstaltung organisiert haben.

Interview mit unserem Dozenten für Vereins-, Verbands- und Sportgerichtsbarkeit, Dr. Jan F. Orth

Diskussionsrunde auf der ISPO in München

SAVE THE DATE: 8. FEBRUAR UM 12.00 UHR / DISKUSSIONSRUNDE MIT SPÖKOS IN DER SPORTARTIKELINDUSTRIE AUF DER ISPO 2017

In der Diskussionsrunde sollen aktuelle Herausforderungen und Trends in der Sportartikelindustrie diskutiert werden und wie sich Absolventen verschiedener Studiengänge bestmöglich darauf einstellen können. Ziel soll es auch sein, dass Diskutanten aus Ihren eigenen Erfahrungen mit den Studierenden teilen, z.B. wie sie den Einstieg in die Branche geschafft haben und welche Probleme ihnen dabei begegnet sind. Fragen vom Publikum sind ausdrücklich erwünscht.

Mit dabei:

Susanne Pfrengle - Black Diamond

Martin Aegerter - pyua

Felix Knödler - Arc’terxy (Amer Sports Deutschland GmbH)

Michael Jakob - PrimaLoft

David Gutekunst - Salomon Footwear (Amer Sports Deutschland GmbH)

Dr. Tim Ströbel (Moderator der Diskussionsrunde) - Universität Bern

 

Interview mit Prof. Dr. jur. Rudolf Streinz "Was ist Sportrecht und wo werden Sportrechtler gebraucht?"

So schaut's bei uns aus ...

Dr. habil. Martin Stopper zur Frage, warum man den LL.M. Sportrecht machen sollte

Profi-Abteilung des 1. FC Nürnberg als Kapitalgesellschaft?

Prof. Dr. Peter W. Heermann im Interview mit dem Donaukurier

Klicken Sie auf das obige Bild, um zum Interview zu gelangen.

Es bleibt (vorerst) alles beim alten: Die Befristung von Arbeitsverhältnissen im Profifußball bleibt zulässig

 

 

 

 

Dr. Christoph Wüterich von der Kanzlei Wüterich & Breucker in Stuttgart ist beim LL.M. Sportrecht Dozent für Arbeitsrecht im Sport. Wir fragten ihn nach seiner Meinung zur Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz im Falle des Rechtsstreit des Torwarts Heinz Müller gegen den FSV Mainz 05.

Befristung von Arbeitsverhältnissen im Profifußball bleibt zulässig. 

LAG Rheinland-Pfalz erspart dem professionellen Fußball ein zweites „Bosmann“

 

Der professionelle Sport steht mit dem deutschen Arbeitsrecht auf Kriegsfuß. Viele arbeitsrechtliche Regelungen – vom Arbeitszeitgesetz über das Bundesurlaubsgesetz bis zum Teilzeit- und Befristungsgesetz - passen nicht auf den professionellen Sport. Das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz hat im Rechtsstreit des Torwarts Heinz Müller mit seinem Verein FSV Mainz 05 entschieden, dass die Befristung der Arbeitsverträge professioneller Fußballspieler zulässig sei. Anders als die Vorinstanz, das Arbeitsgericht Mainz, meint das Landesarbeitsgericht, die Befristung sei durch den sachlichen Grund der „Eigenart der Arbeitsleistung“ nach § 14 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 des Teilzeit- und Befristungsgesetzes (TzBfG) gerechtfertigt.

 

Bei der Lektüre der Entscheidung beschleicht den Leser freilich Unbehagen. Ist es wirklich die Eigenart der Arbeitsleistung, die eine Befristung der Arbeitsverträge professioneller Fußballspieler rechtfertigt? Oder handelt es sich nicht eher um eine bloße Branchenüblichkeit? Es werden im professionellen Fußball ja nicht nur die Arbeitsverträge der Spieler, sondern auch die Verträge der Trainer und anderer Beteiligter befristet. Und wenn das so sein sollte: Kann es wirklich den Üblichkeiten einer Branche überlassen bleiben, ob und in welchem Umfang arbeitsrechtliche Gesetze Anwendung finden oder nicht?

 

Das gesetzliche Regelungsprogramm ist ein anderes: Um branchenspezifische Besonderheiten zu berücksichtigen, enthalten viele Gesetze als geeignetes Instrument sogenannte Tariföffnungsklauseln: Die Tarifvertragsparteien als in ihrer Branche kompetente Verhandlungspartner können gesetzliche Regelung durch einen Tarifvertrag an ihre spezifischen Bedürfnisse anpassen. Die Tarifpartner entscheiden über das anwendbare Recht. Manche Branchen, die mit dem professionellen Fußball durchaus Ähnlichkeit haben – zum Beispiel die Bühne oder die Musik - machen von dieser Möglichkeit traditionell Gebrauch. Was aber soll gelten, wenn eine Branche wie der Sport die Instrumente des kollektiven Arbeitsrechts nicht nutzt? Ist es wirklich Sinn des § 14 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 TzBfG mit dem professionellen Sport eine gesamte Branche aus dem Anwendungsbereich herauszunehmen, weil es eben immer schon so war? Und ist das, was für den Torwart Heinz Müller gilt, auch für den professionellen Spieler der unteren Ligen richtig? Es gibt noch mehr Fragen, auf die die holzschnittartige, „digitale“ Regelung des § 14 TzBfG keine differenzierte Antwort hat.

 

Die Vereine beschwören ein Untergangsszenario: Könnten Sie arbeitsrechtliche Verträge nicht mehr befristen, würden die Kader der professionellen Mannschaften im Laufe der Zeit ins Uferlose ansteigen. Die Argumentation erinnert an das Lamento der Vereine vor der „Bosmann“-Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs: Die Abschaffung des damals geltenden Transfersystems sei der Untergang des professionellen Fußballs. Was von diesen Untergangsszenarien zu halten ist, sieht man heute: Der Branche geht es besser denn je.

 

Auch im Kampf um die Anwendung des Arbeitsrechts im professionellen Fußballsport ist die Entscheidung des Landesarbeitsgerichts nur eine Schlacht. Der Spieler hat das Bundesarbeitsgericht angerufen. Möglicherweise wird von dort aus auch eine europarechtliche Kontrolle durch Vorlage an den Europäischen Gerichtshof erfolgen. Und vielleicht geht es am Ende gar nicht um das „Ob“ einer Befristung von Arbeitsverträgen im professionellen Sport, sondern um den richtigen Weg und das richtige Maß.

Neu: Nicht-Juristen können sport-juristische Fachkenntnisse erwerben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Beispiel des Sports zu lernen emotionalisiert und motiviert viele Menschen. Juristische Kenntnisse sind in vielen Positionen und bei zahlreichen Aufgaben notwendig. So manche Führungskraft wünscht sich auf mehr juristisches Fachwissen zurückgreifen zu können. Jura gilt manchen aber auch als komplex und schwierig zu erlernen. Da macht es der Sport als Anwendungsfall einfacher - Vermarktungsrecht, Steuerrecht, Arbeitsrecht, Medienrecht oder auch Verfassungsrecht zu erlernen fällt vielen leichter, wenn am Beispiel des Sports diskutiert wird. 

 

Der LL.M. Sportrecht (Universität Bayreuth) bietet ab dem Wintersemester 2016/2017 auch Nicht-Juristen die Möglichkeit zur Teilnahme. Juristen und Nicht-Juristen erarbeiten sich am Beispiel des Sports relevante Rechtsbereiche und erweitern dabei nicht nur ihr Fachwissen, sondern lernen auch jeweils die Denkweise und Logik des anderen kennen.

Aufsatz von Prof. Dr. Peter W. Heermann zum Pechstein-Fall

 

 

 

Nach der mündlichen Verhandlung am BGH im Pechstein-Verfahren: Noch ist alles möglich!

 

zum Download bitte hier klicken

Besuch des VSD e.V. bei der FIFA in Zürich

Alexander Koch, Deputy Head of Corporate Communications bei der FIFA in Zürich, hatte Mitglieder des Berufsverbands der Sportökonomen/-manager (VSD e.V.) zu dieser Exkursion eingeladen. Interessante Themen des Gespräches mit ihm waren:

  • 92 Regeländerungen im Fußball ab Juni 2016
  • Spielmanipulation als größte Bedrohung für den Fußball weltweit
  • Neuorganisation der FIFA - "Entmachtung" des Präsidenten
  • Insgesamt 211 Mitglieder
  • Aufstockung der Frauenquote
  • Finanzen für die Fußball-Weltmeisterschaften
  • Weltmeisterschaften der Junioren, Frauen u.a.
  • Entwicklung des Fußballs weltweit
  • Aktuelle Themen

 

 

 


Bayreuther Professores unter sich: Prof. Dr. Bernhard Pfister (links) und Prof. Dr. Peter W. Heermann. Das Foto entstand während der Tagung der Deutschen Vereinigung für Sportrecht e.V. zum Anti-Doping-Gesetz.

Bericht über den Kaminabend mit Medi Bayreuth

von Martina Flockerzi, Studierende des MBA Sportmanagement, 11. Jahrgang

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 15. April 2016 hatte der MBA Sportmanagement Bayreuth die Ehre und das Vergnügen drei wichtige Personen/Akteure des Basketballteams Medi Bayreuth begrüssen zu dürfen: Geschäftsführer Philipp Galewski, Headcoach Michael (‚Mercedes‘) Koch sowie Kapitän Bastian Doreth. Während des Abends gewährten die Gäste den anwesenden Studierenden und Gästen nicht nur interessante Einblicke in die Welt des Basketballsports und in den Ligabetrieb, sondern auch in ihre ganz persönlichen Werdegänge und Erfahrungen.

 

Für alle Anwesenden spürbar war die übereinstimmende Erkenntnis der Gäste: Spass an der Sache und Leidenschaft für das, was man tut, sind wichtige Erfolgsfaktoren, um seine Ziele zu erreichen. Für Medi Bayreuth ist die mittel- bis langfristige sportliche Zielsetzung, sich im Mittelfeld der Liga zu etablieren. Sponsoringeinnahmen sind dabei die wichtigste finanzielle Stütze des Vereins. Das Netzwerk zu und zwischen den Sponsoren ist ebenso zentraler Faktor wie die Begeisterung der Sponsoren und deren emotionaler Bezug und die Leidenschaft zum Sport und zum Verein selbst.

 

Für Cheftrainer Koch ist die schwerste Aufgabe die Zusammenstellung der Mannschaft im Sommer. Kurze Vertragslaufzeiten und häufige Wechsel sind, in Vergleich zu anderen Sportarten, eine besondere Herausforderung. Dabei bietet Deutschland, in Vergleich zu anderen ausländischen Ligen, den Spielern sehr gesicherte und geregelte Strukturen, anders als dies beispielsweise in Griechenland der Fall ist. Aus diesem Grund ist die Liga auch für Spieler aus den USA interessant.  Geschäftsführer Galewski verlässt sich in sportlicher Hinsicht voll auf die Kompetenz und Erfahrungen von Cheftrainer Koch und auf die Qualität und Motivation der Spieler wie Kapitän Doreth.

 

Medi Bayreuth steht zukünftig auch besonderen Herausforderungen und Änderungen im Ligabetrieb gegenüber. Vor allem die Infrastruktur, die Trainingsbedingungen und die Nachwuchsförderung sind noch verbesserungswürdig. Mit einer, vor allem in den letzten Jahren, professionalisierten Vereinsstruktur und einer guten Mannschaft sehen sich die Gäste aber gewappnet für diese Aufgaben. 

 

Bezüglich der Verbindung zur Universität Bayreuth und mit dem Thema Studium haben die Gäste ganz unterschiedliche Erfahrungen. Es besteht aber die Hoffnung, den ein oder anderen zukünftig auf dem Campus begegnen zu können. 

medi bayreuth - Erste Bundesliga                 besucht LL.M. Sportrecht

Bundesliga Business aus erster Hand stand beim Semesterauftakt des MBA Sportmanagement auf dem Programm. Geschäftsführer Philipp Galewski, Head Coach Mike Koch sowie Kapitän Bastian Doreth und dazu noch die Spieler Andy Seiferth und Malte Ziegenhagen standen den Studierenden gut zwei Stunden Rede und Antwort. Es ging um Ambitionen, Budgets, Zukunftsaussichten, Medienrechte, Merchandising und das Nachwuchskonzept "Heros of Tomorrow". 


Schwesterstudiengang MBA Sportmanagement mit sehr gutem Ergebnis international gerankt.

Das neue Best Masters Ranking hat den MBA Sportmanagement der Universität Bayreuth weltweit auf Platz 18 aller Masterstudiengänge im Sportmanagement gelistet!

 

Damit ist der Master Sportmanagement der Universität Bayreuth der bestplatzierte Studiengang aus Deutschland und der einzige deutsche MBA Sportmanagement Studiengang unter den Top 50 weltweit.  

 

Herzlichen Glückwunsch an die Universität Bayreuth, die Dozenten, die Studenten und das Team der Sport Management Academy Bayreuth und weiter so!

Ranking zum Download


Kaminabend mit Prof. Dr. Udo Steiner

 

 

Gast: Prof. Dr. Udo Steiner

 

Vortragsthema: Wie autonom kann und darf der Sport sein?

 

 Vorwürfe der Bestechung und Bestechlichkeit sowie der Einrichtung schwarzer Kassen; Vor- und Nachteile einer Athleten vielfach faktisch aufgezwungenen Sportschiedsgerichtsbarkeit; Akzeptanz und Wirksamkeit des geplanten Anti-Doping-Gesetzes; Gefahr einer weiteren Verstärkung des wirtschaftlichen und damit auch sportlichen Ungleichgewichts innerhalb nationaler Sportligen (Fußball-Bundesliga), aber auch zwischen verschiedenen nationalen Sportligen (Fußball-Bundesliga und Premier League): Dies sind vier beispielhaft ausgewählte, jeweils aktuelle sportrechtliche Themenkomplexe, die im Geschäftsalltag der Sportbranche eine zentrale Rolle spielen.

 

Professor Udo Steiner − anerkannter Experte und seit Jahrzehnten wissenschaftlicher Begleiter der Entwicklung des deutschen und europäischen Sportrechts − stellt zum Start des Weiterbildungsstudienganges „LL.M. Sportrecht (Universität Bayreuth)“ die Besonderheiten des Rechtsgebiets im Spannungsfeld von Verbandsautonomie sowie nationalem und zwischenstaatlichem Recht dar.

 

Prof. Dr. Udo Steiner ist u.a. emeritierter Universitätsprofessor für Öffentliches Recht, ehemaliger Bundesverfassungsrichter, Vorsitzender der Anti-Dopingkommission des Deutschen Olympischen Sportbundes, Vorsitzender des Ständigen Schiedsgerichts der deutschen Fußball-Bundesligen und auch gebürtiger Bayreuther.

 

 

Datum: 28.11.2015 um 19.00 Uhr
Ort: Universität Bayreuth, Raum: n.n.

Kontakt: Stefan Tselegidis, stefan.tselegidis@sma-bayreuth.de, 0921 16 39 25 22